Bühnenbild: Shematischer Aufbau eines Reifens

Ein vielschichtiges Produkt.

Ein ganz normaler Serienreifen besteht aus mehr als 200 unterschiedlichen Materialien. Dazu gehören Öle, Stahl, Schwefelverbindungen, Kevlar, Polyester und bis zu 80 verschiedenen Kautschuksorten, Aramide, Zink und Harz sowie die Kieselsäure Silica. Ein Reifen besteht aus Lauffläche und Karkasse. Die Lauffläche setzt sich zusammen aus 3 Schichten

  1. Laufstreifen – für eine gute Straßenhaftung und Wasserverdrängung.
  2. Spulbandage – ermöglicht hohe Geschwindigkeiten.
  3. Stahlcord-Gürtellagen – optimieren die Fahrstabilität und den Rollwiderstand.
  4. Die Karkasse besteht aus weiteren 6 Schichten:
  5. Textilcord-Einlage – hält den Reifen auch bei hohem Innendruck in Form.
  6. Innenschicht – macht den Reifen luftdicht.
  7. Seitenstreifen – schützt vor seitlichen Beschädigungen.
  8. Kernprofil – begünstigt Fahrstabilität und das Lenk- und Komfortverhalten.
  9. Stahlkern – sorgt für festen Sitz auf der Felge.
  10. Wulstverstärker – unterstützt Fahrstabilität und präzises Lenkverhalten.
Folgende Eigenschaften muss ein moderner Reifen erfüllen:
  • Kürzere Bremswege
  • Bessere Bodenhaftung
  • Bessere Seitenführung
  • Mehr Aquaplaningschutz
  • Mehr Fahrkomfort
  • Bessere Handlingseigenschaften bei hohen Geschwindigkeiten
  • Längere Haltbarkeit
  • Geringere Abrollgeräusche und kleiner Rollwiderstand
  • Winterreifen: Stärkerer Grip und Traktion auf Schnee und Eis
  • Mehr Sicherheit bei Schneematsch und Nässe